Fairtrade Kleidung von LovJoi

Fairtrade Kleidung

Sweatshirt LovJoi
Jacke Jack & Jones
Jogginghose Zara
Schuhe Adidas

Zu Fairtrade Kleidung, wie der von Lovjoi, habe ich bisher noch kein Wort auf meinem Blog verloren, höchste Zeit also.

Ich muss zugeben: Ich bin ein gottverdammtes, Scheiß-Konsumopfer. Gerade ich, als Fashionblogger, der die ein oder andere Person zum Kauf von Kleidung inspiriert, sollte ein bisschen mehr auf Nachhaltigkeit achten. Den Moralapostel spielen, will ich aber auch nicht, dafür habe ich nicht genügend Fairtrade Kleidung in meinem Schrank.

Ich habe viele Dokumentationen über die Herstellung von Kleidung gesehen: Menschen, die bei der Herstellung eines T-Shirts in Chlorbleiche stehen müssen und Menschen, die sich durch Pestiziede bei der Baumwollernte mehr schaden, als dem Ungeziefer. Alles schreckliche Bilder, die ich immer noch im Kopf habe. Mein Kaufverhalten hat das bisher aber noch nicht beeinflusst. Wenn ich nämlich gerade in der Stadt shoppen bin, denke ich an all das nicht. Ich freue mich eher über günstige Preise, Schnäppchen, Sales und Rabatt-Aktionen. Fairtrade Kleidung in der Innenstadt ist auch immer noch schwer zu bekommen. Man muss sich vorher informieren oder einfach im Internet bestellen.

Obwohl mir bewusst ist, was für eine schreckliche Geschichte hinter einigen meiner Kleidungsstücke steckt, bezeichne ich einige davon als „Lieblings-Kleidungstücke“. Dabei kann die Geschichte von einem Kleidungsstück auch so schön sein… Das ist mir aufgefallen, als ich mein Paket von Lovjoi ausgepackt habe, und die Fairtrade Kleidung in den Händen hielt. Auf dem liebevoll gestaltetem Etikett, welches am Pullover hing, stand handschriftlich, wer den Pullover entworfen hat und von wem er genäht wurde. Das fand ich ziemlich cool und es schafft direkt eine persönliche Bindung zu den Kleidungsstücken.

Mein Pullover wurde von Khaled genäht. Der syrische Flüchtling ist fester Bestandteil des Teams und hat durch diesen Job eine neue Chance, sowie ein Dach über dem Kopf, bekommen. Für mich klingt das in dieser Flüchtlingskriese nach einer guten Integration, sowie einer schönen Geschichte hinter diesem und noch vielen weiteren Kleidungsstücken der Marke. Von nun an möchte ich häufiger darauf achten, woher meine Kleidung kommt, damit nicht nur mein persönliches Erlebnis mit Kleidung ein schönes ist.

Streetstyle Outfit
organic clothing
fair fashion
Lovjoi Mode
nachhaltige Männermode
Hamburg Hafen City
Modeblogger Hamburg

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit LovJoi entstanden.

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